Parque Natural Marjal de Pego-Oliva

Es ist eine Freude, Zeit in dem wunderbaren Naturpark zu verbringen. 


Die Provinzen Valencia und Alicante teilen sich dieses Sumpfgebiet, das sich über 1290 Hektar ausdehnt und 1994 zum Naturpark erklärt wurde. Dadurch entstand hier eine der artenreichsten Regionen im Mittelmeerraum und vermutlich das besterhaltene Feuchtgebiet der spanischen Mittelmeerküste. Die ehemalige Salzwasserlagune ist hufeisenförmig von Bergen umgeben und wird an ihren Seiten von zwei Bächen begrenzt. Das Netz aus alten, vermutlich schon von den Mauren angelegten Bewässerungsgräben und Kanälen durchzieht das Marjal und profitiert von den unterirdischen Quellen, die ans Tageslicht treten. Sie werden ullala genannt. Obwohl in diesem Gebiet Reis angebaut wird (Paellareis), fühlt sich eine Vielzahl an Tieren wohl. Man findet Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und viele Arten mehr.


An einem herrlich sonnigen Tag Ende November entschlossen wir uns, den Park zu Fuß zu durchwandern und waren begeistert. Wir parkten das Auto am Parkeingang an der Straße nach Pego (CV700) und wanderten den ausgeschilderten Rundweg entlang. Am nördlichen Ende machten wir einen kleinen Schwenk zum Chiringuito an der Font Salada, um uns für den Rückweg zu stärken. Dies war tatsächlich auch nötig, da der ausgeschilderte Weg überflutet war, wir nach einiger Zeit umkehren mussten und einen anderen Rückweg suchen... Als wir zurück am Auto waren, kamen doch knapp 18 km zusammen.

Begleitet wurde wir auf unserer Wanderung von unzähligen Vögeln, Schmetterlingen und Heuschrecken, sogar eine Schildkröte bekamen wir zu sehen. Die Gegend bietet sich auch an, mit dem Fahrrad erkundet zu werden.


Offizielle Informationen zum Park gibt es hier.

 

 

 

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