Südtirol

Die Ostertage verbrachten wir in diesem Jahr in Meran. Gewohnt haben wir wieder im Hotel Aster in Obermais; dort fühlen wir uns sehr wohl. Es liegt ruhig im alten Villenviertel  und trotzdem ist man in wenigen Minuten mitten im Trubel der Stadt oder auf einem der vielen Wanderwege.

Kommen Sie mit zu einem Bummel durch die Gassen von Meran.


Unsere erste Wanderung führte uns rund um Mölten.

Die Runde betrug etwa 8 km und war einfach zu gehen, landschaftlich wunderschön und auf gut ausgebauten und ausgeschilderten Wegen. Eingekehrt sind wir im Gasthof St. Ulrich, wo wir die leckeren Hausprodukte wie Schinken, Kaminwurz, Käse und einiges mehr genossen. Man sitzt dort sehr schön auf einer großen Terrasse mit Blick bis in die Dolomiten. 


Den nächsten Tag verbrachten wir auf dem Vigiljoch.

Das Wetter war optimal, an manchen Stellen lag noch etwas Schnee. Es waren noch nicht alle Einkehrmöglickeiten geöffnet. Wir fuhren mit Seilbahn und Sessellift nach oben und drehten eine 12-km-Runde zur Naturnser Alm und wieder zurück zum Vigiljoch. Unsere Einkehr war der Gasthof Jocher, wo es etwas turbulent zuging, wir aber gut gegessen haben. Dann ging es zu Fuß weiter zur Seilbahnstation. Eine tolle Runde hin zur Naturnser Alm über den Wanderweg Nr. 2 und zurück über den Wanderweg Nr. 9. Die Wege sind sehr gut zu gehen, es gibt nur eine Stelle, an der man trittsicher sein sollte.


Am nächsten Tag ging es im Hotel zu Fuß los. Unser Weg führte uns hoch nach Dorf Tirol, danach zum Schloss Tirol und über den Algunder Waalweg und den Tappeiner Weg zurück nach Meran.

Die Wege sind sehr gut zu gehen, meist sind sie asphaltiert. Dafür hatten wir an diesem Tag Strecke gemacht - 22 km waren es am Ende des Tages.


Den "Klassiker" liefen wir am nächsten Tag - den Marlinger Waalweg.

Mit dem Bus fuhren wir von der Stadt hoch nach Töll zur Schleuse. Dort ist der Einstieg in den Waalweg. Kurz vor Ende führte uns unser Weg hoch zum Buschenschank Haidenhof; dieser ist immer eine Einkehr wert - gute Speisen und Getränke und einen weitläufigen Blick über das Meraner Becken. Wunderbar! Zu Fuß sollte es zurückgehen; leider erwischte uns schlechtes Wetter und wir fuhren mit dem Zug von Marling nach Meran zurück. Auch diese Runde bescherte uns 19 km am Ende des Tages.


An unserem letzten Wandertag gingen wir ohne Plan los. Wir ließen uns treiben und wanderten über Schenna, St. Georgen, den Schenner Waalweg, den Thurnerhof und den Maiser Waalweg.

Eine kurze Rast machten wir im Thurnerhof. Sehr schön ist auch die Rundkirche in St. Georgen. Die Wege sind auch hier gut zu gehen, der Schenner Waalweg hatte einen kurzen, knackigen Aufstieg über Stock und Stein. Die gesamte Strecke betrug 20 km.

 

 

 

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