Royal Clipper Eastbound Crossing 

Barbados - Rom


Es geht mal wieder in die große, weite Welt. Mit der Royal Clipper, "unserem" Lieblingssegelschiff, werden wir den Atlantik überqueren. Start ist in Barbados, wo wir 2 Tage früher anreisen. In unterschiedlichen Etappen möchten wir Sie durch diese Reise führen, die insgesamt 5 Wochen dauerte.


Teil 3: Málaga-Rom


Nun waren wir schon in Málaga, wo der zweite Teil unserer Reise zu Ende ging. Jetzt hissen wir die Segel für den letzten Teil unserer Reise von Málaga bis Rom. Die Bilder von Málaga finden Sie hier oder in Teil 2.


6. Mai: Bonifaccio - Korsika



Von Menorca nach Korsika hatten wir einen ruhigen Seetag, von dem es nicht viel zu berichten gibt. Unseren letzten Tag des Crossings verbrachten wir auf Korsika. Die Royal Clipper lag einige Stunden vor der gigantischen Kulisse von Bonifaccio vor Anker. Wir tenderten in die Bucht und den Hafen und verbrachten die Zeit mit einem Spaziergang durch die Stadt. Steigen Sie mit uns hoch in dieses pittoreske Städtchen. Am Abend ging es dann weiter Richtung Italien, wo wir am anderen Morgen in Civitavecchia einliefen. Uns blieben dann noch 5 Tage in Rom, von denen ich noch berichten werde!


4. Mai: Menorca



Dieser Tag war für uns der erste Besuch auf Menorca - und die Insel hat sofort unser Herz erobert. Tolle Strände und wunderbare Landschaft wechseln sich ab und es gibt nicht die großen Bettenburgen, die man von anderen Teilen Spaniens nur zu gut kennt. Der Tag begann mit wieder einem farbenfrohen Sonnenaufgang und danach erlebten wir die Einfahrt in den Hafen von Mahón (Maó). Diese ist eine einmalige Hafeneinfahrt - bevor die Schiffe im Hafen anlegen können, schlängeln sie sich durch einen Fjord mit einer Länge von 5,5 km und einer Breite von bis zu 1,2 km. Diese Einfahrt ist ein besonderes Erlebnis und endet im Naturhafen von Mahón (Maó) - einfach bezaubernd. Kaum an Land mieteten wir wieder spontan ein Auto und ließen uns etwas über die Insel treiben. Gegen Nachmittag waren wir zurück und es reichte noch für einen kurzen Rundgang durch die Hauptstadt bevor uns die Royal Clipper  durch den Fjord zurück auf das große, weite Meer brachte - in den nächsten Sonnenuntergang... Hier unsere Eindrücke.


3. Mai: Mallorca



Die Anfahrt von See auf Palma de Mallorca zu ist immer wieder toll, vor allem, wenn die Kathedrale von der Morgensonne angestrahlt wird. Da wir die Insel recht gut kennen, verbringen wir den Tag ganz entspannt und gemütlich in der Stadt. Der Weg vom Kreuzfahrerhafen, wo unsere Royal Clipper (immerhin der größte Segler der Welt) eingeklemmt zwischen riesigen Pötten liegt, in die Stadt ist recht weit (45 Minuten in zügigem Tempo). Man hätte aber auch den Linienbus nehmen können... Wir marschieren jedenfalls in die Stadt, lassen uns durch die wunderschönen Straßen und Gassen treiben und marschieren wieder zurück zum Schiff. Beim Auslaufen erwartet uns eine Überraschung: es müssen zwei Schlepper anrücken, um uns aus unserer Parklücke zu ziehen! Vor und hinter uns liegen riesige Kreuzfahrer und wir müssen seitlich raus. Normalerweise kein Problem. Jedoch bläst ein kräftiger Wind, der genau auf unsere Seite trifft und uns an die Kaimauer drückt. Keine Chance für unsere Seitenstrahler - Schlepper müssen ran. Eine halbe Stunde später laufen wir dann aus und können Segel setzten - nächster Hafen Maó, Menorca. Die Bilder unseres Mallorca-Tages finden Sie hier!



2. Mai: Ibiza


 


Ein Tag auf Ibiza - was stellen wir an? Wir machen uns auf und suchen eine Autovermietung, die wir auch sofort finden. Dort mieten wir uns ein Auto für einige Stunden und fahren Richtung Südwest. Wir möchten irgendwo ein kleines Mittagessen zu uns nehmen, schöne Buchten besuchen und auch die Isla Es Vedrá bestaunen. Dies gelingt uns alles! Am Nachmittag erkunden wir dann noch die Altstadt zu Fuss und danach heißt es schon wieder Segel

setzten - nächster Hafen Palma de Mallorca. Unser Ibiza-Tag in Bildern? Hier!


1. Mai: Seetag - von Málaga nach Ibiza


 


Ein ruhiger Tag auf See: die zweite Sicherheitsübung steht an, die Vorstellung der Crew und am Abend der Wiederholercocktail. Ansonsten - entspannen, lesen, in der Sonne sitzen - einfach die Seele baumeln lassen. Hier geht es zu einigen Impressionen.


Teil 2: Lissabon-Málaga


In Lissabon endete der erste Teil der Reise und begann der zweite Teil. Die Lissabon-Bilder finden sie hier oder am Ende von Teil 1. 


30. April: Málaga - der letzte Tag diese Etappe


 


Ein Tag in Málaga, einer unserer absoluten Lieblingsstädte. Die Stadt ist vom Hafen in wenigen Minuten zu erreichen, man kann auch sagen, der Hafen ist in die Stadt integriert. "Unsere" Royal Clipper liegt hier gemeinsam im Hafen mit dem Schwesterschiff Star Flyer. Wir lassen uns durch die Stadt treiben, essen "Churros con chocolate", besichtigen die Alcazaba, essen zu Mittag in einem Chiringuito am Strand und genießen einfach den Tag. Lassen Sie sich mit uns treiben!


29. April: Motril - wir sind in Andalusien


 


Am Morgen legen wir in Motril an. Viele Passagiere nutzen den Tag für einen Ausflug in das nahe gelegene Granada. Wir bleiben vor Ort und lassen uns durch Motril treiben. Uns erwartet eine typische spanische Stadt ohne großen Tourismusrummel - wunderbar! Kommen Sie mit! Und hier geht auch wieder ein Teil unserer Reise zu Ende, was am Abend an Bord natürlich gefeiert wird.


28. April: Gibraltar - Willkommen in Großbritannien


 


Den nächsten Tag verbrachten wir in Gibraltar. Wie bummelten durch die süße Hauptstrasse der Stadt und fuhren mit der Seilbahn auf den Affenfelsen. Dies war zwar ein teures Vergnügen (rauf und runter für 2 Personen zu dieser Zeit 33 Euro), aber absolut lohnenswert. Der Blick von oben ist fantastisch und die Berberaffen einfach herrlich - man muss echt aufpassen, dass man nichts Interessantes in der Hand hält (wie ich z.B. eine Stadtplan), was die Tiere interessierten könnte. Ich hatte sofort einen Interessenten für meinen Stadtplan, der mir auf einen Satz am Arm hing und auch nicht mehr loslassen wollte... Von dort oben überblickt man den Hafen, die komplette Stadt, die gesamte Bucht und der Blick kann weit ins Hinterland und über das Meer schweifen. Nachdem wir genug geschaut hatten, ging es mit der Seilbahn wieder runter und zurück auf unsere Royal Clipper. Wieder war ein wunderbarer Tag zu Ende...


27. April: Tanger


 


Was war dies für ein sensationeller und voller Tag! Früh am Morgen erlebten wir wieder einmal einen wunderschönen Sonnenaufgang. Danach schipperten wir in den Hafen von Tanger ein und wurden in eine völlig andere Welt geworfen. Plötzlich waren wir inmitten von tausend und einer Nacht - wie herrlich! Ursprünglich war unser Plan, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Am Hafenausgang wurden wir dann von einem Führer angesprochen und wir wagten das Abenteuer - und haben es nicht bereut! Herr Ben Yechouch Mohamed, 84 Jahre alt, Führer der Stadt Tanger mit der Nummer 755, führte uns den ganzen Tag zu Fuss durch die Medina und die Gassen der Stadt über Treppen rauf und runter und Stock und Stein. Wir wurden von keinem Händler angesprochen und ich konnte überall und jeden nach Herzenslust fotografieren. Das Mittagessen gab es in einem typischen Touristenlokal, dem Restaurant Mamounia Palace. Das Essen dort war sehr lecker, die musikalische Unterhaltung gut und der Restaurantchef sowie das ganze Team sehr freundlich. Danach ging es weiter, wobei es nicht ausblieb, einen typischen Laden zu besuchen. Dort hätte man gerne gesehen, dass wir einkaufen. Taten wir nicht - war überhaupt kein Problem. Mohamed führte uns immer weiter und am Spätnachmittag waren wir zurück am Hafen - glücklich, zufrieden und voll mit Eindrücken. Danach ging es dann auf der Royal Clipper quer durch die Strasse von Gibraltar. Zu unserer großen Freude wurden wir ein Stück von einigen Delfinen begleitet, die in unserer Bugwelle spielten und mit uns segelten. Und als ob dies nicht alles schon genug des Glücks gewesen wäre - nein! Im Hafen von Gibraltar erlebten wir den für mich schönsten und spektakulärsten Sonnenuntergang unserer Reise! Die Nacht verbrachten wir am Kai im Hafen; dies war gewöhnungsbedürftig, da uns das vertraute Schaukeln fehlte. Hier geht es zu den Bildern dieses aufregenden Tages.


26. April: Portimão


 


Nach der Fahrt über den Atlantik ging unsere Reise nun in eine klassische Kreuzfahrt über. Nach der Hauptstadt Lissabon war unser nächster Hafen Portimão an der Algarve. Portimão ist ein kleines hübsches Städtchen das als Ausgangspunkt für die Buchten der Algarve sich eignet. Die Ein- und Ausfahrt in den Hafen ist wunderschön und zieht sich wie ein breiter Fjord ins Land; am Ende wartet ein Naturhafen - herrlich. Die Stadt selber ist klein und hat nicht so viel zu bieten. Wir bummelten durch die Stadt, genossen einen Kaffee, bewunderten die Störche auf den Kaminen und hatten einen sehr schönen, ruhigen Tag dort. Am Abend genossen wir das Sail-Out in den Sonnenuntergang. Kommen Sie an Bord



Teil 1: Barbados - Lissabon


Barbados


Am Donnerstag, den 7. April ging die Reise los. Mit dem Nachbarn zur S-Bahn, mit der S-Bahn nach Stuttgart zum Hauptbahnhof und von dort im ICE nach Frankfurt. Hier ging es mit der Condor weiter Richtung Barbados mit einem kurzen Zwischenstop auf der Insel Grenada. Am Abend gegen 20 Uhr kamen wir auf Barbados an und nach einem kleinen Bier am Strand ging es erstmal ab ins Bett. Am Freitag machten wir uns auf in die Hauptstadt Bridgetown und am Samstag ging es dann um 16 Uhr endlich an Bord.


 


Gewohnt haben wir auf Barbados hervorragend im Rostrevor-Hotel in St. Lawrence Gap. Das Hotel liegt direkt am Meer, die Zimmer sind zur See ausgerichtet, es ist einfach aber funktional eingerichtet und sehr geräumig. Es gab sogar eine Küchenzeile. Alles war ordentlich und sauber. Es gibt auch eine kleine Sandbucht, die zum Hotel gehört und den Zugang ins Meer ermöglicht. Der nächste große Strand ist nur fünf Gehminuten entfernt, auch zur Hauptstrasse, wo man sich einen Bus anhalten kann, sind es nur wenige Gehminuten. Am Samstag ging es dann endlich an Bord der Royal Clipper. Es war für uns ein unglaublich emotionaler Moment, wieder "back Home" zu sein. Und genau so wurden wir auch begrüßt von vielen Gesichtern, die wir noch von den letzten Reisen kannten - einfach genial. Ablegen war eigentlich um 22 Uhr geplant, da jedoch alle schon an Bord waren, hieß es gegen 20 Uhr "Leinen los". Auf in ein neues Abenteuer! Impressionen: hier!


10. April 2016: Seetag 1


 


Ein erster ruhiger Tag auf See. Nach der obligatorischen Sicherheitsübung präsentierte Kapitän Sergey Utitsyn seine Offiziere und die Crew. 


11. April 2016: Seetag 2


 


Wieder ein ruhiger Tag auf See. Zum Sonnenaufgang wurden wir leider von einem Regenschauer überrascht, es goss kurz aus Kübeln. Auf dem Programm standen noch Mastklettern, Italienischunterricht, Lesen, Schlafen,...


12. April 2016: Seetag 3


 


Another day in paradise...


13. April 2016: Seetag 4 


 


Von Sonnenaufgang zu Sonnenuntergang und dazwischen die Transatlantiktaufe von und mit König Neptun. Hier geht es an Bord!


14. April 2016: Seetag 5


 


Ganz schön was los an Bord: Sonnenaufgang, Pool Olympic Games, Lunch auf Deck und am Ende des Tages die bezaubernde Magic Show - viel Spaß!


15. April 2016: Seetag 6


 


Zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang gab es den ganzen Tag Regen. Am Abend laden wir Sie ein zur Piratenparty!


16. April 2016: Seetag 7


 


Von diesem Tag gibt es nicht viel zu erzählen: Sonnenaufgang, etwas Sport, lesen, griechisches Mittagsbuffet, Sonnenuntergang. Ein ruhiger und gemütlicher Tag an Bord mit tollen Sonnenstimmungen.


17. April 2016: Seetag 8


 


Der ganze Tag unter vollen Segeln - ein Traum!


18. April 2016: Seetag 9


 


Ein ruhiger Tag auf See bei mäßigem Wetter und viel Zeit zum entspannen - darum gibt es nur einige wenige Bilder...


19. April 2016: Seetag 10


 


Der letzte ruhige Seetag vor den Azoren...


20. April 2016: Azoren


 


Nach 10 Tagen auf See hieß es an Tag 11 um 5 Uhr am Morgen: Land in Sicht! Vor uns tauchten die Lichter der Azoreninsel São Miguel auf - was für ein Gefühl... Eine Mischung aus "Schade, schon vorbei..." und "geschafft ohne Schäden...". Wir machten in Ponta Delgada fest und hatten den ganzen Tag Zeit, die Insel zu erkunden. Wir hatten vorab schon ein Auto gemietet und so die Möglichkeit, uns frei zu bewegen und über die Insel zu fahren. Und was soll ich sagen: es war ein Traum. Die Natur ist wunderschön und lädt zum wandern ein, die ganze Insel grün und übersät mit Hortensien, die wohl im Juli in voller Blüte stehen. Das schwarze Lavagestein bildet zum Grün an Land und dem herrlich blauen Wasser des Meeres einen wunderbaren Kontrast, die Kraterseen sind einfach bezaubernd und die Menschen sehr freundlich, aufgeschlossen, hilfsbereit und kontaktfreudig. Wir schafften es, den westlichen Teil der Insel für uns zu erobern und waren einfach hellauf begeistert! Dies wird nicht unser letzter Besuch auf den Azoren gewesen sein. Lassen Sie sich entführen in diese wunderbare und einzigartig Welt...


21. April 2016: Seetag 11


 


Wir stechen wieder in See; es liegen noch 4 Seetage vor uns bis wir Lissabon erreichen. Heute hatten wir einen ruhigen und gemächlichen Tag und konnten das Azorenerlebnis noch einmal Revue passieren lassen.


22. April 2016: Seetag 12


 


Und noch ein gemächlicher Tag auf See. Am Morgen erlebten wir gleichzeitig Monduntergang und Sonnenaufgang - der Mond ging hinter der Royal Clipper unter, die Sonne ging genau vor dem Schiff auf.


23. April: Seetag 13


 


Der vorletzte Tag vor Lissabon. Wir sind auf Deck unterwegs, liegen im Clüvernetz, sitzen am Abend beim Captainsdinner am Tisch des Kapitäns und sehen danach die Talentshow.


24. April: Seetag 14


 


Der letzte Tag vor Lissabon...


25. April: Lissabon


 


Herzlich willkommen in Lissabon! Hier endet der erste Teil unserer Reise. Uns erwartet ein Traumtag in der Stadt, davor ein wunderbares Sail-In um 5 Uhr früh und am Abend Sail-Out in den Sonnenuntergang. Begleiten Sie uns an diesem wunderbaren Tag!


 

 

 

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